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Was ist ein Fachanwalt?

Der Fachanwalt bzw. die Fachanwältin hat gegenüber der Rechtsanwaltskammer nachgewiesen, dass er oder sie besondere Kenntnisse auf dem jeweiligen Rechtsgebiet erworben hat. Dafür müssen nicht nur auf dem Fachgebiet schon viele Fälle bearbeitet worden sein (ArbR 100; FamilienR 120; ErbR 80), sondern es ist außerdem eine Fortbildung von 120 Zeitstunden zu absolvieren, das Wissen wird in drei fünfstündigen Klausuren abgefragt. Außerdem muss sich der Fachanwalt jedes Jahr für 15 h auf anerkannten Fachveranstaltungen intensiv fortbilden und auch dies der Rechtsanwaltskammer gegenüber nachweisen. Erst wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind, bekommt der oder die Anwältin eine entsprechende Urkunde, die diese besonderen Kenntnisse nachweist. So sind besondere Kenntnisse und Spezialisierungen objektiv gewährleistet.

Nennt ein Anwalt "nur" Interessenschwerpunkte oder Tätigkeitsschwerpunkte, fehlt es am objektiven Nachweis einer besonderen Qualifikation. Nur am Titel des Fachanwalts können Sie als Mandant objektiv überprüfen, ob Sie wirklich einen Spezialisten mit Ihrem Fall beauftragen.